Mit dem Rad durch Kleve – pünktlich zum 3. Raderlebnistag Niederrhein
Wer den Niederrhein wirklich erleben möchte, sollte ihn vom Fahrradsattel aus entdecken. Genau das habe ich bei meiner kleinen Tour durch Kleve gemacht. Die Strecke ist Teil einer der offiziellen Routen des 3. Raderlebnistags Niederrhein am 5. Juli 2026 und verbindet auf wunderbare Weise Bewegung, regionale Geschichten und besondere Orte. Von Möbel Kleinmanns mit seiner 100-jähriger Geschichte bis hin zu einem entspannten Picknick an der Eisenbahnbrücke in Griethausen zeigt diese Tour, wie abwechslungsreich Radfahren am Niederrhein sein kann.
Der Start ins digitale Radvergnügen
Los geht meine Tour am elaya Hotel Kleve. Das moderne Hotel ist nicht nur eine beliebte Adresse für Übernachtungsgäste, sondern gleichzeitig auch eine offizielle Verleihstation des NiederrheinRads. Genau hier wartet mein grünes Fahrrad bereits auf mich.
Wer das NiederrheinRad noch von früher kennt, wird überrascht sein, wie unkompliziert das Ausleihen mittlerweile funktioniert. Statt Papierformularen und Schlüsselausgabe läuft heute alles digital.
Mit der NiederrheinRad-App unterwegs
Natürlich möchte ich die neue NiederrheinRad-App direkt selbst ausprobieren. Nach dem Download lege ich mein Konto an, hinterlege ein Zahlungsmittel und kann sofort sehen, welche Fahrräder am Standort verfügbar sind.
Ein paar Klicks später stehe ich vor meinem Rad. Das elektronische Schloss öffnet sich per Smartphone und schon kann es losgehen.
Ich muss ehrlich sagen: Genau so stelle ich mir moderne Mobilität vor. Schnell, unkompliziert und flexibel. Besonders gefällt mir, dass ich spontan entscheiden kann, wann und wo ich ein Rad ausleihen möchte. Gerade für Gäste, die den Niederrhein nicht kennen, macht das die Planung deutlich einfacher.
Rund 300 Räder wurden mit elektronischen Schlössern ausgestattet. Über die App lassen sich Fahrräder spontan buchen, im Voraus reservieren oder sogar mehrere Räder gleichzeitig ausleihen. Ideal für Familien, Freundesgruppen oder einen gemeinsamen Ausflug.
Dabei wirkt die Technik nicht kompliziert. Im Gegenteil: Alles ist intuitiv aufgebaut und innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. So bleibt mehr Zeit für das, worum es eigentlich geht – den Niederrhein zu entdecken.
Treffpunkt: Tourist Information
Während ich die ersten Meter durch Kleve rolle, habe ich sofort dieses Gefühl von Freiheit, das nur eine Fahrradtour vermitteln kann. Kein Parkplatz suchen, kein Verkehrsstress, stattdessen frische Luft und die Möglichkeit, die Umgebung bewusst wahrzunehmen.
Mein erster Halt führt mich zur Tourist Information in Kleve, wo ich mich mitAntonia Pieper treffe, die den Bereich Social Media für die Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH betreut. Sie begleitet mich heute auf meiner Tour und verrät mir direkt, dass sich genau hier einer der offiziellen Start- und Infopunkte des 3. Raderlebnistags Niederrhein am 5. Juli 2026befindet. Für viele Radfahrerinnen und Radfahrer wird die Tourist Information also die erste Anlaufstelle des Tages sein. Natürlich möchte ich sofort wissen:Was erwartet die Besucherinnen und Besucher hier eigentlich am Raderlebnistag?
Start- und Infopunkt am Raderlebnistag Niederrhein
„Wer hier am 5. Juli 2026 eine Pause einlegen möchte, kann sich auf Speisen und Pommes, erfrischende Getränke oder Kaffeespezialitäten mit italienischem Gebäck freuen. Und falls das Fahrrad unterwegs etwas Aufmerksamkeit braucht, steht mit der Radstation Drehmoment auch gleich ein Ansprechpartner für Wartung und kleinere Reparaturen bereit“, erklärt mir Antonia.
Das Besondere ist, dass Besucherinnen und Besucher hier nicht nur jede Menge Touren- und Ausflugstipps erhalten, sondern auch an dem Raderlebnistag-Gewinnspiel teilnehmen können. Einfach per QR-Code die Rätselfrage an diesem und einem weiteren Infopunkt beantworten und schon besteht die Chance auf einen von drei Hauptpreisen.
Save the date: 5. Juli 2026
Habt ihr gewusst, dass der Raderlebnistag Niederrhein mittlerweile zu den größten Radveranstaltungen Deutschlands gehört? Mehr als 50 Kommunen auf deutscher und niederländischer Seite beteiligen sich mit über 93 abwechslungsreichen Tourenvorschlägen für Familien, Freizeitradler und sportlich Ambitionierte.
Besonders schön: In diesem Jahr wird erstmals für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ gesammelt. Teilnehmer können entlang der Strecken unkompliziert per QR-Code spenden. Unterstützt wird die Aktion unter anderem von RTL-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly, die in Xanten gemeinsam mit Radfahrern auf die Strecke gehen.
Die Touren selbst führen vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Genussstationen und Erlebnisorten. Genau das macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus.
Übrigens verlaufen gleich vier der ausgewählten Raderlebnistag-Routen durch Kleve und die Nachbarstädte. Wir entscheiden uns heute für Routentipp Nr. 6, die direkt an der Tourist Information startet.
100 Jahre Möbel Kleinmanns
Von der Innenstadt geht es mit Antonia in Richtung Kleve-Kellen. Die Route 6 führt an einem Unternehmen vorbei, das in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum feiert: Möbel Kleinmanns wird 100 Jahre alt. Grund genug, Gerd Kleinmanns und seinem Team einen Besuch abzustatten.
Schon beim Betreten spürt man, dass hier viel Herzblut im Spiel ist. Gerd Kleinmanns begrüßt uns herzlich, nimmt sich Zeit für einen Rundgang und erzählt von der Geschichte des Familienunternehmens. Alles begann im Jahr 1926 als kleine Dorfschreinerei. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkriegs entstand 1953 ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit einem eigenen Verkaufsraum für Möbel. 1987 stieg Gerd Kleinmanns in den elterlichen Betrieb ein, führte diesen seit 2001 in der dritten Generation weiter und entwickelte ihn mit viel Leidenschaft kontinuierlich weiter.
Wer das Möbelhaus aktuell besucht, kann die Unternehmensgeschichte auf ganz besondere Weise erleben. Passend zum Jubiläum lädt ein„Walk of Time“zu einer kleinen Zeitreise ein: Entlang historischer Fotos und informativen Texten wird die Entwicklung des Familienunternehmens lebendig. So lässt sich beim Rundgang nicht nur modernes Wohnen entdecken, sondern auch ein Stück gelebte Unternehmensgeschichte.
Die Ausstellungsfläche selbst umfasst rund 2.500 Quadratmetern – größer, als man von außen vermuten würde. Zwischen Wohn- und Küchenwelten für ganz unterschiedliche Lebenssituationen wird schnell deutlich, dass hier nicht kurzfristige Trends im Vordergrund stehen, sondern Qualität, Beständigkeit und individuelle Beratung.
Ein Stück Niederrhein für Zuhause
Während unseres Rundgangs sagt Gerd Kleinmanns einen Satz, der mir sofort im Kopf bleibt:„Du kaufst kein Möbelstück. Du kaufst ein Stück Niederrhein.“Je länger ich durch die Ausstellung gehe, desto besser verstehe ich, was er damit meint. Hier geht es nicht nur um Möbel, sondern auch um Tradition, Regionalität und die Geschichte eines Familienunternehmens, das seit Generationen mit der Region verbunden ist. Möbel Kleinmanns versteht sich deshalb nicht einfach als Verkaufsfläche, sondern als Ort, an dem Menschen Inspiration für ihr Zuhause finden und gemeinsam mit den Mitarbeitenden individuelle Wohnideen entwickeln können.
Ein Unternehmen mit Herz für die Region
Immer wieder bleiben meine Blicke an den großformatigen Bildern an den Wänden hängen: ein Sofa im Getreidefeld, eine Küche auf einer Weide neben einer grasenden Kuh. Kreativer lässt sich die Verbindung von Einrichtung und Niederrhein kaum in Szene setzen – ein sympathisches Bekenntnis zur Heimat mit einem Augenzwinkern.
Der Niederrhein spielt bei Möbel Kleinmanns eben eine zentrale Rolle. Die Verbundenheit zur Region zeigt sich nicht nur durch gutes Marketing und die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben und Produzenten, sondern auch durch zahlreiche soziale und nachhaltige Projekte.
So unterstützte das Unternehmen beispielsweise die Hochbeet- und Bienenhotel-Projekte in der Klever Innenstadt. Gemeinsam mit der Stadt entstand die Idee, mehr Grün in die Innenstadt zu bringen und gleichzeitig Lebensräume für Insekten zu schaffen. Besonders schön finde ich auch das Engagement für den Tiergarten Kleve, den ich für den Blog auch schon mehrfach besuchen durfte. Über viele Jahre hinweg wurden dort unterschiedliche Projekte und Tierpatenschaften unterstützt.
Während unseres Gesprächs merke ich schnell, dass gesellschaftliche Verantwortung hier nicht einfach ein Schlagwort ist. Sie wird gelebt und gehört ganz selbstverständlich zur Unternehmensphilosophie.
Und was noch viel wichtiger ist: Möbel Kleinmanns bleibt nicht stehen, ist immer in Bewegung und versucht nicht nur dem Markt gerecht zu werden, sondern sich immer wieder neu zu erfinden – und das mit Erfolg. „Während die Branche vielerorts zu kämpfen hat, sind wir sehr zufrieden und können unser Team sogar kontinuierlich vergrößern. Ich blicke deshalb optimistisch in die Zukunft und habe noch viele Ideen im Kopf, welche Events und Aktionen wir hier künftig umsetzen können“, erzählt mir Gerd Kleinmanns mit einem Lächeln. Sein Optimismus und die vielen neuen Ideen zeigen: Auch nach 100 Jahren blickt Möbel Kleinmanns nicht zurück, sondern vor allem nach vorn.
Vielleicht sind genau das auch alles Gründe, warum viele Familien dem Unternehmen seit Generationen die Treue halten. Großeltern, Eltern und mittlerweile auch Kinder und Enkel richten ihre Häuser und Wohnungen hier ein. In Zeiten von Onlinehandel und schnellen Kaufentscheidungen wirkt dieses Vertrauen fast schon besonders wertvoll. „Und wir können als Fachhandel locker mit den günstigeren Möbelhäusern mithalten, bieten eine bessere Qualität und eine hervorragende Beratung“, betont Gerd Kleinmanns.
WM-Aktion bis zum 19. Juli
Während unseres Rundgangs entdecke ich noch eine Aktion, die perfekt zum Jubiläumsjahr und gleichzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 passt. Unter dem Motto„Leute, möbelt das Ding rein!“verbindet Möbel Kleinmanns den Möbelkauf mit einer gehörigen Portion Spielspaß. Wer während des Aktionszeitraums bis zum 19. Juli 2026 Möbel oder eine Küche im Wert von mindestens 500 Euro kauft, erhält einen DERBYSTAR-Fußball und darf sein persönliches Rabattglück versuchen.
Auf einer Fußballplatte wird der Ball in Prozentfelder gerollt – mit etwas Geschick winken bis zu 20 Prozent Rabatt auf den Einkauf. Und selbst wenn der Ball kein Prozentfeld trifft, gibt es trotzdem 5 Prozent Nachlass. Eine originelle Aktion, die zeigt, dass bei Möbel Kleinmanns auch nach 100 Jahren immer wieder neue Ideen entstehen, um den Besuch zu etwas Besonderem zu machen. Natürlich drehe ich selbst am Glücksrad – und habe tatsächlich Glück: Ich lande auf dem20-%-Feld. Mein Tipp: Wer ohnehin mit dem Gedanken spielt, neue Möbel zu kaufen, sollte jetzt unbedingt vorbeischauen.
Aktion zum Raderlebnistag
Natürlich hat sich auch Möbel Kleinmanns passend zum Raderlebnistag Niederrhein am 5. Juli 2026 eine schöne Aktion für alle Radfahrerinnen und Radfahrer überlegt: Wer auf seiner Tour eine kleine Pause einlegen möchte, sollte bei Möbel Kleinmanns vorbeischauen. Das Geschäft öffnet am Raderlebnistag von 10 bis 17 Uhr und heißt alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Zur Erfrischung gibt es kostenlos Wasser aus den innovativen Wassersystemen Quooker Cube und Blanco Choice All – ideal, um die Trinkflasche wieder aufzufüllen oder sich eine kurze Auszeit zu gönnen.
Als zusätzliches Highlight erhalten alle Teilnehmenden des Raderlebnistages einen Gutschein für eine Kugel Eis in der Eisdiele Primavera. Eingelöst werden kann der Gutschein dort zwischen 12 und 21 Uhr – die perfekte Belohnung nach den ersten oder letzten Kilometern auf dem Fahrrad.
Durch die niederrheinische Landschaft
Nach dem Besuch bei Möbel Kleinmanns schwingen wir uns wieder aufs Rad. Schon wenige Minuten später verändert sich die Kulisse. Die Stadt rückt in den Hintergrund und macht Platz für weite Landschaften, Felder und kleine Straßen.
Genau diese Vielfalt liebe ich am Niederrhein. Innerhalb kurzer Zeit wechseln die Eindrücke ständig. Historische Orte, Natur und ländliche Idylle liegen oft nur wenige Kilometer auseinander.
Wer die komplette Route des Raderlebnistags fährt, entdeckt unterwegs noch viele weitere Highlights. Dazu gehören die Schwanenburg, die barocken Gartenanlagen in Kleve, Schloss Moyland, die Rheinpromenade in Emmerich und sogar Deutschlands längste Hängebrücke. Schon während meiner Tour wird klar: Für einen einzigen Tag gibt es eigentlich viel zu viel zu entdecken.
Genussmoment an der Eisenbahnbrücke
Mein persönliches Highlight des Tages wartet schließlich in Griethausen. An der historischen Eisenbahnbrücke legen wir eine Pause ein und machen es uns mit einem kleinen Picknick direkt am Wasser gemütlich. Frisches Obst, Muffins, Plätzchen und etwas Alkoholfreies zum Anstoßen dürfen natürlich nicht fehlen.
Die Kulisse könnte kaum schöner sein: die imposante Brücke, das glitzernde Wasser und die wohltuende Ruhe der Umgebung schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Mir wird einmal mehr bewusst, dass die schönsten Genussmomente nicht immer in einem Café oder Restaurant entstehen, sondern manchmal einfach mitten in der Natur.
Während wir die Aussicht genießen, uns über die bisherigen Eindrücke austauschen und das tierische Treiben auf dem Wasser beobachten, wird mir klar: Genau diese kleinen Pausen und besonderen Orte sind es, die eine Radtour am Niederrhein unvergesslich machen.
Zusätzlich hat dieser Ort auch eine beeindruckende Geschichte. Die Eisenbahnbrücke Griethausen gilt als die älteste Eisenbahnbrücke Mitteleuropas. Sie wurde von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft für die damalige Strecke Köln – Krefeld – Kleve – Zevenaar (NL) errichtet und besteht aus einer 102 Meter langen Hauptbrücke über den Altrhein sowie einer 464 Meter langen Vorbrücke über die Rheinwiesen. Seit 1984 steht sie unter Denkmalschutz, nachdem die Strecke nach 1987 stillgelegt wurde.
Warum sich der Raderlebnistag lohnt
Meine kleine Tour zeigt bis hier hin schon eindrucksvoll, warum der Raderlebnistag Niederrhein jedes Jahr so viele Menschen begeistert.
Es geht nicht nur ums Radfahren. Es geht um Begegnungen, Geschichten, regionale Besonderheiten und die Möglichkeit, bekannte Orte mit neuen Augen zu sehen. Die Strecke durch Kleve verbindet moderne Mobilität, traditionsreiche Familienunternehmen und beeindruckende Landschaften auf besonders schöne Weise. Und genau deshalb macht sie Lust auf mehr.
Wer am 5. Juli 2026 beim 3. Raderlebnistag Niederrhein dabei ist, kann sich auf zahlreiche solcher Entdeckungen freuen – und ganz nebenbei auch noch etwas Gutes tun. Denn manchmal reicht ein Fahrrad, um eine Region neu kennenzulernen.