Mit einer Karte den ganzen Niederrhein entdecken – Warum sich die NiederrheinCard jetzt besonders lohnt
Die Sommerferien sind in vollem Gange, viele genießen ihren Urlaub zuhause und auch der Herbst mit seinen Ausflügen und Wochenendtouren ist nicht mehr weit entfernt. Doch oft stellt sich dieselbe Frage: Wohin soll es heute gehen? Genau hier kommt die NiederrheinCard ins Spiel. Sie ist weit mehr als eine Rabattkarte – sie ist eine Einladung, die eigene Heimat immer wieder neu zu entdecken.
Ob Familienausflug, Wellness-Auszeit, Museumsbesuch oder Restaurantbesuch: Mit einer einzigen Karte öffnen sich Türen zu inzwischen mehr als 70 Attraktionen und Partnerbetrieben am gesamten Niederrhein. Ich zeige euch heute, wie das Ganze funktioniert und warum sich die Karte nicht nur für Gäste, sondern auch für uns Niederrheinerinnen und Niederrheiner lohnt.
Eine Karte – viele Möglichkeiten
Wer den Niederrhein kennt, weiß: Zwischen Rhein, Maas und den Niederlanden gibt es unglaublich viel zu entdecken. Mal zieht es uns in ein Museum, mal an einen See, manchmal in einen Kletterwald oder einfach in ein schönes Restaurant. Oft liegen die schönsten Ausflugsziele sogar direkt vor der Haustür – genau das betone ich in meinem Blog und in meinem Buch immer wieder. Trotzdem entdecke ich selbst nach Jahren immer wieder neue Lieblingsorte.
Genau hier setzt die NiederrheinCard an. Statt einzelne Gutscheine oder Rabattaktionen zu sammeln, bündelt sie zahlreiche Freizeit-, Kultur-, Gastronomie- und Hotelangebote in einer einzigen Karte. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Karte kaufen, bei den Partnerbetrieben vorzeigen und von den jeweiligen Vorteilen profitieren.
Jahreskarte oder viertägige Variante?
Dabei entscheidet jeder selbst, wie intensiv die Karte genutzt werden soll. Es gibt sowohl eine Jahreskarte als auch eine viertägige Variante für Gäste oder Kurzentschlossene. Beide Versionen sind digital verfügbar und lassen sich bequem auf dem Smartphone speichern. Wer lieber eine klassische Plastikkarte nutzt, kann diese ebenfalls erwerben. Besonders praktisch: Mehrere Karten können auf einem Smartphone hinterlegt werden – ideal für Familien oder Paare.
Nach dem Kauf wird die Karte einfach über einen QR-Code aktiviert und ist sofort einsatzbereit. Anschließend genügt es, sie bei den teilnehmenden Partnern vorzuzeigen. Je nach Anbieter warten unterschiedliche Vorteile – von Preisnachlässen über kleine Extras bis hin zu besonderen Angeboten, die exklusiv für Karteninhaberinnen und Karteninhaber gelten.
Für mich steckt hinter der NiederrheinCard aber noch viel mehr als nur Sparen. Sie macht neugierig. Man entdeckt Orte, die man vielleicht bislang gar nicht auf dem Schirm hatte, probiert Neues aus und lernt die Region noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennen.
Freizeitspaß für Groß und Klein
Gerade Familien profitieren von der Vielfalt der Freizeitangebote. Wer gerne aktiv unterwegs ist, sollte sich den Kletterwald Niederrhein in Nettetal oder Clip'n Climb Niederrhein n Viersen-Dülken merken. Beide bieten 50 Prozent Rabatt auf das zweite Ticket – perfekt für Familien oder Freunde. Auch tierische Begegnungen kommen nicht zu kurz: der Tiergarten Kleve gehört ebenso zu den Partnern.
Golfanlage Haus Bey in Nettetal
Auf der Golfanlage Haus Bey in Nettetal gibt es 25 Prozent Rabatt auf Greenfees, Schnupperkurse und sogar den Pro-Shop. Im Freizeit Center Janssen in Geldern heißt es mittwochs und donnerstags: Zwei Stunden Bowling spielen, aber nur eine bezahlen.
Neu mit dabei ist außerdem Black Sparrow-Photography in Viersen. NiederrheinCard-BesitzerInnen erhalten dort einmalig 15 Prozent Rabatt auf alle Shootingpakete. Ebenfalls neu ist das Wilde Zeichenatelier in Kevelaer, das für sein Kinderferienprogramm einen Rabatt in Höhe von 7,50 Euro gewährt.
Grenzland Draisine oder Schifffahrt?
Ein ganz besonderes Erlebnis verspricht außerdem eine Fahrt mit der Grenzland-Draisine, auf die es 25 Prozent Rabatt gibt. Auf den ehemaligen Bahngleisen radelt ihr gemeinsam über die deutsch-niederländische Grenze und entdeckt die Landschaft auf entschleunigte Weise.
Auch auf und im Wasser gibt es Ermäßigungen: Bei der Reeser Personenschifffahrt gibt es 2-für-1-Rundfahrten sowie vergünstigte Tagesfahrten nach Duisburg. Wer lieber ins Wasser möchte, spart in der Blauen Lagune in Wachtendonk 20 Prozent auf sämtliche Aktivitäten.
Ein echtes Erlebnis für Familien ist außerdem die historische Selfkantbahn in Gangelt. Mit der NiederrheinCard kostet die Familienkarte nur 15 Euro statt 23,50 Euro.
Museen einmal ganz anders erleben
Wenn ihr meinen Blog regelmäßig lest, wisst ihr, dass ich Museen am Niederrhein besonders gerne besuche.
Zu den bekanntesten Partnern gehört da sicherlich das Museum Schloss Moyland in Bedburg mit seiner beeindruckenden Sammlung moderner Kunst und den weitläufigen Parkanlagen. Hier erhaltet ihr 50 Prozent Rabatt auf den regulären Eintritt.
Ebenso spannend ist ein Besuch im LVR-Niederrheinmuseum Wesel, das Geschichte heute auf moderne und interaktive Weise erzählt. Erst vor kurzem durfte ich dort das neue Escape Game ausprobieren und war begeistert. Mit der NiederrheinCard lohnt sich der Besuch gleich doppelt, denn hier gilt eine 2-für-1-Aktion – eine Person erhält freien Eintritt ins Museum.
Weitere Kulturpartner sind unter anderem das SiegfriedMuseum Xanten (50 Prozent Ermäßigung), das Rheinmuseum Emmerich (wahlweise 50 Prozent Rabatt oder 2-für-1), das Museum Mensch und Jagd in Brüggen (Familienkarte zum halben Preis oder zwei Erwachsene zum Preis von einem), das Niederrheinische Freilichtmuseum in Grefrath (2-für-1 Eintritt) und das Niederrheinische Museum Kevelaer (2-für-1 Eintritt). Das Haus des Bergmanns und die Schatzkammer Kloster Kamp, beide in Kamp-Lintfort, können sogar kostenfrei besucht werden.
Auch Führungen gehören zum Angebot. Ob Sonderausstellungen in Kevelaer, Naturführungen auf der Bislicher Insel, historische Rundgänge in Wachtendonk oder Stadtführungen in Kleve – überall profitiert ihr von attraktiven Vergünstigungen.
Bislicher Insel in Xanten
Natur & besondere Entdeckungen
Gerade der Niederrhein lebt von seiner abwechslungsreichen Landschaft. Viele Partner verbinden Natur mit Kultur. Ein schönes Beispiel und neu mit dabei sind die Schlossgärten Arcen, bei denen Karteninhaber 10 Prozent Rabatt auf den Eintritt erhalten. Auch das NaturForum Bislicher Insel in Xanten bietet als neuer NiederrheinCard-Partner ermäßigte Exkursionen an – ideal für alle, die Flora und Fauna am Niederrhein näher kennenlernen möchten.
Und wer Kunst unter freiem Himmel liebt, sollte unbedingt einmal den Schlosspark Neersen in Willich besuchen. Dort habe ich gerade erst den weitläufigen Skulpturenpark entdeckt. Passend dazu gibt es beim Besuch der aktuellen Schlossfestspiele Neersen sogar eine kleine Flasche Festspielsekt gratis.
Für die kleine Auszeit
Manchmal darf es statt Action auch einfach Entspannung sein. Mit der NiederrheinCard spart ihr beispielsweise im Finlantis Nettetal, wo ihr ein Tagesticket zum Preis eines Dreistundentickets erhaltet.
Im See Park Janssen in Geldern gilt die Tageskarte zum Preis der Morgenkarte, das Waldhotel Tannenhäuschen in Wesel lockt mit einer 2-für-1-Day-Spa-Aktion, während das Landhaus Beckmann in Kalkar ebenfalls eine 2-für-1-Aktion für den Spa-Bereich anbietet.
Hinzu kommen Rabatte bei Wellings Parkhotel in Kamp-Lintfort sowie in der Sauna Embricana in Emmerich, wo ihr 20 Prozent auf den Eintritt spart. Neu dabei ist auch das Landhotel Voshövel in Schermbeck, hier bekommt ihr 5% auf den Day SPA-Aufenthalt von Montag bis Freitag.
Genuss vom Hofladen bis zum Restaurant
Ein gelungener Ausflug endet für mich fast immer mit einer kleinen kulinarischen Belohnung. Auch hier zeigt die NiederrheinCard ihre Vielfalt, denn längst gehören nicht mehr nur Freizeitattraktionen zum Netzwerk, sondern auch zahlreiche Restaurants, Cafés, Hofläden und regionale Manufakturen. Ob ein gemütliches Abendessen, Kaffee und Kuchen oder ein Zwischenstopp während einer Radtour – die Auswahl wächst stetig.
Im 1857 niederrheinischen Wirtshaus in Tönisvorst gibt es beim Kauf von zwei Hauptgerichten ein Dessert gratis, im Alt Derp im Kevelaer wartet sogar ein kostenloser Aperitif auf euch. Die Lüttelforster Mühle in Schwalmtal serviert mittwochs und donnerstags einen Aperitif zum Hauptgericht, während ihr in der Hartges Kornbrennerei, ebenfalls in Schwalmtal, zwischen einer kostenfreien Schnapsprobe oder einer Essig-Öl-Verkostung wählen könnt.
Auch zahlreiche regionale Produzenten machen mit und geben NiederrheinCard-BesitzerInnen etwas gratis – als kleines Dankeschön aus der Region: Aurora Kaas in Kranenburg-Nütterden schenkt ein 250-Gramm-Stück Käse, im Straetmanshof in Kerken gibt es kostenlos einen Kaffee und eine Nussecke, bei Brüdergeist in Kerken ist es der Aperitif „Tante DeleSpritz“ oder „Ginger Dele“, bei der Obstkelterei van Nahmen in Hamminkeln bekommt ihr eine Landschorle umsonst und der Hof Schäfer in Hamminkeln gewährt zehn Prozent Rabatt im Hofladen.
Dazu kommen die Niederrhein Destille in Bedburg-Hau und die Niederrhein-Westfälische Braumanufaktur in Hamminkeln: Beide halten mit der NiederrheinCard gleich zwei Vorteile bereit und unterstreichen damit – wie alle kulinarischen Partner – die große Vielfalt der Genussregion Niederrhein.
Kurzurlaub ganz ohne weite Anreise
Auch wer ein Wochenende am Niederrhein verbringen möchte, spart mit der Karte. Viele Hotels bieten Preisvorteile auf Übernachtungen oder Restaurantbesuche, darunter das Welcome Hotel Wesel, das Hotel Haus Duden in Wesel, das Best Western Plus Hotel Brüggen, der Straelener Hof, das Hotel Nibelungen Hof Xanten, das Landgut Ramshof in Willich, das Waldhotel Tannenhäuschen in Wesel, das Schloss Hertefeld in Weeze, die beiden elaya Hotels in Kleve und Kevelaer, das Van der Valk Moers, das JaHotel Geldern oder das Schloss Walbeck in Geldern.
Sogar der Reisemobilstellplatz „Am Holländer See“ beteiligt sich mit einer kostenlosen Übernachtung. Oder wie wäre es mit der Pauschalreise „Mit allen Sinnen genießen – unterwegs zwischen Maas & Rhein“. Stolze 40 Euro Rabatt sind mit der NiederrheinCard pro Person drin. Die Buchung für diese Pauschalreise ist nur mit dem Rabattcode möglich, welcher euch in der WELCMpass-App bei der Entwertung angezeigt wird.
Auch für Unternehmen eine gute Idee
Die NiederrheinCard richtet sich übrigens längst nicht nur an Touristinnen und Touristen oder Ausflugsfreudige. Auch Unternehmen entdecken die Karte zunehmend als attraktiven Mehrwert für ihre Mitarbeitenden. Statt eines klassischen Geschenks erhalten diese zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in der gesamten Region und werden gleichzeitig motiviert, den Niederrhein neu kennenzulernen.
Gerade in Zeiten, in denen Themen wie Mitarbeiterbindung und Work-Life-Balance immer wichtiger werden, ist das eine schöne Möglichkeit, Wertschätzung zu zeigen und gleichzeitig die regionale Freizeitwirtschaft zu stärken.
Mit einem Gegenwert von deutlich über 600 Euro bietet die Jahreskarte für vergleichsweise wenig Geld einen echten Mehrwert. Gleichzeitig profitieren auch die Partnerbetriebe davon, neue Gäste auf sich aufmerksam zu machen und Menschen für ihre Angebote zu begeistern. Eine klassische Win-win-Situation also.
Mein persönliches Fazit
Je länger ich mich mit der NiederrheinCard beschäftige, desto mehr fällt mir auf, wie viele spannende Ziele ich trotz meines Blogs selbst noch nicht entdeckt habe. Genau das macht ihren Reiz aus: Sie ist keine Karte für einen einzigen Ausflug, sondern eine Einladung, den Niederrhein Stück für Stück neu kennenzulernen.
Besonders schön finde ich die Mischung aus bekannten Highlights und echten Geheimtipps. Vom Museumsbesuch über Wellness bis hin zum Hofladen oder einer Schifffahrt ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und weil ständig neue Partner hinzukommen, lohnt sich auch immer wieder ein Blick in die App oder auf die Webseite vom Niederrhein Tourismus.
Mein Tipp: Nutzt die verbleibenden Sommerferien oder plant schon jetzt eure Herbstausflüge. Vielleicht entdeckt ihr dabei genau wie ich den einen oder anderen Lieblingsort, an dem ihr sonst einfach vorbeigefahren wärt.
Mehr Informationen zu den einzelnen Angeboten der NiederrheinCard-Partner und einen kompletten Überblick findet ihr hier.