Routentipp 108 - 3. Raderlebnistag Niederrhein 2026 am 5. Juli 2026
Schwer
Durch Bachtäler und über weite Feldfluren
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights / Botanische Highlights / Kulturelle Highlights / Faunistische Highlights
Wegebeschaffenheit
Autorentipp
Wegbeschreibung
Vom Startort radeln sie durchs Saeffeler Bruch zum KP 53. Breberen liegt auf dem Weg zum KP 54. Der KP 47 und der KP 48 sind die nächsten Ziele. In Waldfeucht befindet sich der KP 31, der Ihnen den Weg zum KP 33 weist. Nun radeln Sie in Richtung KP 35 bis Sie zum Infopunkt Waldfeucht-Haaren ( Alter Klauser Kirchweg 18, am Schwimmbad, 52525 Waldfeucht) kommen und über den KP 35 zum KP 39 und dann zum KP 50 in Obspringen. Über Schöndorf erreichen Sie den KP 49 in Braunsrath, auf den dann der KP 12 folgt. Laffeld liegt auf dem Weg zum KP 19 und dieser weist auf den KP 56 in Schierwaldenrath. Der KP 55 leitet Sie dann zum KP 51 im Rodebachtal.
Kurz vor dem Knotenpunkt liegt der Infopunkt Gangelt (Freizeitzentrum Gangelt, Am Freibad 13, 52538 Gangelt).
Der KP 52 und der KP 44 in Süsterseel sind die nächsten Stationen. Über den KP 46 gelangen Sie zum KP 41 in Tüddern. Auf dem Weg zum niederländischen KP 18 (im Gegensatz zum deutschen Knotenpunktsystem haben die niederländischen Schilder eine grüne Schrift) kommen sie durch Millen.
Kurz radeln Sie durch die Niederlande, queren dann die Grenze nach Deutschland, fahren durch Isenbruch und erreichen in Schalbruch den KP 42. Am Ortsende von Havert liegt der KP 43 und durch das NSG Höngener und Saeffeler Bruch erreichen Sie kurz vor dem KP 53 den Ausgangspunkt Ihrer Tour, den Infopunkt Selfkant.
Sehenswertes auf der Strecke:
Vom Infopunkt Selfkant (Diecker Radfahrertreff, Diecker Weg 19, Selfkant-Dieck) geht es zum zum KP 53 und dann durch das NSG Höngener und Saeffelener Bruch. Nahe des KP 54 liegt die Windmühle Breberen. Sie ist eine Turmwindmühle (Bergholländer) und wurde 1842 erbaut. Sie ist noch voll funktionsfähig und wird regelmäßig betrieben. Gruppenführungen und Besichtigungen erfolgen durch den Verein Historische Mühlen im Selfkant e.V. nach Vereinbarung ( http://www.muehlenverein-selfkant.de ). Direkt neben der Windmühle befindet sich das „Café aan de Müehle“, in dem Sie ein leckeres Stück Kuchen und einen Kaffee genießen können.
Auf freien Feld liegt der KP 47, der Sie auf den KP 48 verweist. Unübersehbar liegt in der Nähe die Windmühle Waldfeucht. Bereits um 1590 gab es in Waldfeucht eine Bockwindmühle – als Stadtmühle im Bereich der Stadtmauer gelegen – die 1897 durch die heutige Turmwindmühle außerhalb des Ortes ersetzt wurde. Sie wird heute noch gewerblich als Getreidemühle betrieben. Gruppenführungen und Besichtigungen erfolgen durch den Verein Historische Mühlen im Selfkant e.V. nach Vereinbarung: http://www.muehlenverein-selfkant.de
In Waldfeucht befindet sich der KP 31. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und bummeln durch die Straßen des historischen Ortes. Die Vorläufer der heutigen Ortschaften Waldfeuchts sind fränkische Siedlungen aus dem sechsten oder siebten Jahrhundert und Rodesiedlungen aus dem neunten oder zehnten Jahrhundert. Alle werden bereits in Urkunden des 12. und 13. Jahrhunderts genannt. Im 13. Jahrhundert war Waldfeucht ein bedeutender Ort, wurde als „Stadt“ bezeichnet, besaß Marktrechte und war durch Wälle, Gräben und Stadttore befestigt. Am Kreuzungspunkt der Römerstraße zwischen Heerlen und Xanten sowie der Straße von Heinsberg ins Maasland gelegen, profitierte sie vom damaligen Fernhandel. Der Reichtum Waldfeuchts führte dazu, dass verschiedenste Adelsgeschlechter das Gebiet immer wieder ihrem Besitz einverleiben wollten. Noch heute ist der historische Grundriss und die Befestigungsanlage aus Wällen und Gräben durch Heckenwege und Bauerngärten rund um Waldfeucht sichtbar und lädt zu einem Spaziergang ein. Die beiden Stadttore wurden jedoch gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Opfer der Kämpfe in der Region.
Vorbei am „Schlösschen“, dem Sitz der Gemeindeverwaltung, geht es weiter zur Motte Bolleberg. Sie ist eine frühmittelalterliche Turmhügelburg am westlichen Ortsrand von Brüggelchen. Wie viele andere Motten der Region wurde sie Ende des 9. Jahrhunderts als Fliehburg zum Schutz vor kriegerischen Auseinandersetzungen angelegt. Ein künstlich angelegter Hügel mit einem zunächst hölzernen Turm, umgeben von einem Wassergraben, war der Sitz des herrschenden regionalen Adelsgeschlechts. Für das Gesinde und die in der Umgebung wohnende Bevölkerung gab es die Vorburg in die sie in Notzeiten fliehen konnte. Von Wällen umgeben, zusätzlich geschützt durch Palisaden und Wassergräben, harrten die Menschen im besten Fall samt ihrem Besitz bis zum Abzug der Belagerer aus. Der Begriff „Motte“ leitet sich aus der französischen Benennung (château à motte) dieser Form von Burgen ab.
Der KP 33 liegt kurz vor dem renaturierten Gelände des Kitschbaches und in Richtung KP 35 radelnd erreichen Sie bald den Infopunkt Waldfeucht-Haaren ( Alter Klauser Kirchweg 18, am Schwimmbad, 52525 Waldfeucht). Von hier aus radeln Sie zum Knotenpunkt (KP) 35. Auf dem weiteren Weg zum KP 39 fahren Sie im Ort am Sudhaus der ehemaligen Brauerei mit seinen erhaltenen Kupferkesseln auf der Brauereistraße in Haaren vorbei. Hier wurde von 1934 bis 1977 Bier gebraut und in der Region vertrieben. Heute dienen die Gebäude zur Produktion von Speiseeis.
Die Windmühle Haaren liegt auf dem Weg zum KP 50 in Obspringen. Sie ist eine Turmwindmühle („Bergholländer“) von 1842. Noch heute wird sie als Getreidemühle von Müllern des Vereins „Historische Mühlen im Selfkant" betrieben und kann zu bestimmten Zeiten auch von innen besichtigt werden. Die Mühle aus Backstein hat Gitterrostflügel, die mit Segeln bespannt werden. Sie wurde 1842 als Getreide- und Ölmühle erbaut und erhielt bereits 1858 eine Dampfmaschine. 1921 wurde das Anwesen an Jakob Verbeek verkauft, dessen Nachfahren noch heute Besitzer der Mühle sind. Die Dampfmühle blieb bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Betrieb. 1920 wurden Teile der Anlage und 1940 der hohe Schornstein abgebaut. Ebenfalls 1940 löste ein Sturm die Ankerpflöcke und setzte die Flügel in Gang. Durch die Reibung der Bremse setzte sich das hölzerne Trieb- und Balkenwerk in Brand. Als kriegswichtiger Versorgungsbetrieb wurde der Mühlenschaft umgehend mit Flügeln, Achse und König einer in Alkmaar in Abbruch befindlichen Mühle wieder hergerichtet. Bis 1950 war die Mühle in Betrieb. Bei der Dachinstandsetzung der Mühlenhaube im Jahre 1989 beschriftete man das Schmuckbrett: „Mien Aerm send stärk, Dröm brengt mech Werk“ („Meine Arme sind stark, darum bringt mir Arbeit“). Besichtigungen: i.d.R samstags 10:00 -15:00 Uhr (März-Okt.) und nach Vereinbarung: Müller Hubert Verbeek , Tel.: +49 173 2843281.
Durch ein kleines Tälchen geht es nach Schöndorf und Löcken. Der KP 49 liegt in Braunsrath. Am Ortsende befindet sich das Kloster Maria Lind, welches Sie auf dem Weg zum KP 12 passieren.
Im 17. Jahrhundert wurde eine 15 cm große Statue der Muttergottes mit Kind gefunden und bald wurde dieser Ort Ziel vieler Wallfahrer. 1982 verließen die Kapuziner wegen Nachwuchsmangel das Kloster, welches sie lange Jahre bewohnt hatten. Seit 1985 leben Klarissinnen im Kloster. Eine Klosterkirche wurde an die Wallfahrtskapelle angebaut und das ehemalige Kapuzinerkloster umgebaut.
Vom freien Feld vor Heinsberg haben Sie einen schönen Blick auf die Kreisstadt mit ihrem alles überragenden „Selfkantdom“ und sehen in der Ferne den Höhenzug des Wassenberger Horstes.
Vorbei an Aphoven und durch Laffeld geht es zum KP 19 und zum KP 56 am Ortsrand von Schierwaldenrath.
Hier lohnt ein Abstecher zur Selfkantbahn, der letzten meterspurigen Dampfkleinbahn in NRW. Eine Fahrt mit ihr wird zum besonderen Erlebnis – nicht nur für Nostalgiker und Technikfans. Das historische Flair, dem sich alle Mitarbeiter liebevoll hingeben, sorgt für den besonderen Charme der Kleinbahn. Mit gemütlichen 20 km/h schnauft sie durch die Landschaft. Sogar die Fahrkarten, die der uniformierte Schaffner mit seiner Lochzange durchknipst, sind noch wie früher aus Pappe. Die Selfkantbahn steht übrigens auch heute noch als Transportmittel zur Verfügung: Nicht nur Fahrgäste sondern auch deren Fahrräder werden gerne mitgenommen. Im Eisenbahnmuseum können Sie rund 50 Kleinbahnfahrzeuge verschiedener Epochen und Bauarten bestaunen. Zur Sammlung gehören wertvolle Stücke; unter anderem eine Lok der Straßburger Straßenbahn aus dem Jahre 1897 oder eine Dampflok von 1930, die früher in Pommern fuhr. Sie stehen entweder in der Museumshalle, auf dem Gelände des Bahnhofes oder sie sind auf den Schienen zwischen Schierwaldenrath und Gillrath unterwegs. http://www.selfkantbahn.de
Weiter führt die Tour über Harzelt und Langbroich nach Brüxgen zum KP 55. Von hier aus folgen Sie der Beschilderung zum KP 51 im Rodebachtal.
Wenige Meter neben der Route am nördlichen Ortseingang von Gangelt am Schnittpunkt des 6. östlichen Längengrades und des 51. Breitengrades befindet sich das Denkmal für Gerardus Mercator (1512 bis 1594). Er war ein Karthograph, Globenmacher und Instrumentenbauer. Die Karten und Globen galten als die besten jener Zeit. Seiner Weltkarte legte Mercator ein Netz von Längen- und Breitengraden über und schuf so die die erste ebene, winkeltreue Karte der Erde. Einen Teil seiner Kindheit (1512 bis 1518) verbrachte Mercator in Gangelt. Geboren wurde er allerdings im hundert Kilometer entfernten Rupelmonde bei Antwerpen, als seine Eltern zu Besuch beim Bruder des Vaters waren. Nach der Geburt kehrten Eltern samt Sohn nach Gangelt zurück. Später ging Gerardus Mercator an die Universität Löwen, um seinen Magister zu machen. Danach spezialisierte er sich auf Geographie und Kosmographie. Jahre später (1552) zog Mercator mit seiner Familie nach Duisburg, wo er für den Herzog von Jülich-Kleve-Berg Vermessungen durchführte und Karten anfertigte. In der Duisburger Salvatorkirche liegt er begraben.
Auch diese Website arbeitet noch heute auf der Grundlage von Mercators Idee der Erstellung von Karten in einem Raster von Längen- und Breitengraden. Wer sich Mercators alte Karten genauer ansieht merkt, dass er eine besondere Beziehung zu Gangelt hatte. In seinem Kartenwerk „Tabula Germanica" sind die Orte Gangelt, Rodebach oder Hastenrath verzeichnet, während andere größere Orte in Deutschland fehlen.
In Gangelt gibt es noch viele erhaltene Reste der mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Um 1250 wurde Gangelt mit einer Stadtbefestigung versehen. Im Jahr 1400 verfügte diese über eine Stadtmauer mit vier Stadttoren, davon sind heute noch drei erhalten: Das Heinsberger Tor, das Untergeschoss des Burgturmes (dies war auch ein Stadttor) und das Bruchtor. Reste der Stadtmauer mit kleineren Türmen sind in der Nähe des Heinsberger Tores erhalten. Burgunder zerstörten die 1543 die Befestigungsanlagen, die dann jedoch wieder aufgebaut und verstärkt wurden. Die Burg wurde 1791 bis auf den erhaltenen Bergfried abgebrochen. Während des II. Weltkrieges schädigten Kämpfe den historischen Ortskern weiter. In den 1980er Jahren fanden dann umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt.
In der Mitte des Ortes steht die dreischiffige gotische Basilika St. Nikolaus aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sehenswert in der Kirche ist die Kreuzigungsgruppe, eine niederrheinische Arbeit (um 1500). Interessant ist auch das Alte Rathaus nahe der Kirche. In ihm ist heute ein Café untergebracht. Vor dem Alten Rathaus steht eine bronzene Figur einer Gans – erkundigen Sie sich einmal nach der Geschichte hinter dieser Skulptur!
Der Beschilderung zum KP 51 folgend kommen Sie zur Infopunkt Gangelt (Freizeitzentrum Gangelt, Am Freibad 13, 52538 Gangelt).
Dort befindet sich auch das Infocenter. Dieses ist das Tor zum „Natuur- und Landschaftspark Rodebach|Roode Beek" mit seinen ausgeschilderten Wander-, Rad-, und Reitwegen. Hier erhalten Sie Information über die Region. Das Bistro & Café mit seinen Außenterrassen liegt idyllisch am Kahnweiher und lädt zu Kaffee und Kuchen, Eis und frischen Getränken ein. Hier befinden sich ebenfalls das Freibad, eine Minigolfanlage, ein Wohnmobilstellplatz und ein Restaurant.
Durch den Natuur- und Landschaftspark radelnd erreichen Sie den KP 52 nahe des Wildparks Gangelt. Kinder kommen hier auf ihre Kosten, denn im Kinderzoo lassen sich Schafe, Esel und Ziegen gerne füttern oder sie toben sich auf dem Abenteuerspielplatz aus. Auch das Bienenhaus und die spektakuläre Greifvogelschau sind beliebt. Besonders sind die vielen verschiedenen Tierarten in den großen Gehegen, darunter Braun- und Waschbären, Wölfe, Luchse und Wildschweine. https://www.wildpark-gangelt.com
Bei Süsterseel befinden sich der KP 44 und der KP 46 im NSG Tüdderner Fenn. In Tüddern radeln Sie auf dem Weg zum KP 41 am Bauernmuseum Selfkant vorbei. Vom alten Traktor bis hin zu Großmutters Bauernküche gibt es in der 2000 qm großen Ausstellungshalle viel Heimatgeschichte in einer einzigartigen Sammlung alter Schätze zu entdecken. Besucher bekommen ein Bild von der landwirtschaftlichen Arbeit und Leben zu früheren Zeiten. http://www.bauernmuseum-selfkant.de
Auf dem weiteren Weg erreichen Sie Selfkant-Millen. Ein Spaziergang rund um die Kirche ist empfehlenswert. Das Ensemble von Propstei, der restaurierten Zehntscheune und der in Teilen im 11. Jahrhundert erbauten Kirche ist beeindruckend. Die Zehntscheune wurde 1788 errichtet. Im 12. Jahrhundert gehörte das Areal zur Benediktinerabtei Siegburg, die hier eine Propstei errichtete. Das Gebäude stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1701 und 1827 umgebaut. In der Pfarrkirche St. Nikolaus stehen besonders herausragende Beispiele der spätmittelalterlichen Holzschnitzkunst zwischen Maas und Rur: Eine Anna Selbdritt, eine Augustinus- und eine Balbina-Figur (alle Anfang des 16. Jahrhundert ), eine Mutter-Gottes (um 1500) und eine Turmmonstranz (in Teilen 15. Jahrhundert ).
In der Propstei befindet sich auch das "Haus der Westgrenze". Das Museum ist so vielseitig wie die Geschichte. Neben Relikten aus der frühen Zeit des Ortes Millen wie Urkunden, Scherben und Siegel, gibt es anschauliches aus der Ära der niederländische Verwaltung. Auffälliges Zeichen ist die niederländische Flagge, die zu diesem Beginn im Selfkantort Tüddern am 23. April 1949 gehisst wurde. Und auch der damals so umtriebige Grenzschmuggel kommt nicht zu kurz. Ein Pelzmantel in dessen Saum Waren versteckt wurden oder der symbolträchtige (halbierte) VW-Käfer welcher gleichzeitig Infos zum "Muckefuck" preisgibt sind wahre Prunkstücke. Und dann auch noch eine Telefonzelle, die wohl so manchem "Handy"-Nutzer ein Buch mit sieben Siegeln ist ...
Bald radeln Sie in die Niederlande hinein und kommen zum KP 18/NL. Doch kurze Zeit später, in Richtung KP 42 fahrend, verlassen Sie unser Nachbarland wieder.
Am Ortseingang von Isenbruch können Sie einen Abstecher zum Westlichsten Punkt Deutschlands machen. Wenden Sie sich nach links und radeln die Kreisstraße in Richtung Susteren. Sie erreichen bald Deutschlands „Land‘s End“. Seit 2015 bietet der „Erlebnisraum Westzipfel“ einen attraktiven Anlaufpunkt im Radroutennetz. Entlang des Rodebachs können Besucher gemütlich „grenzwandeln“ um schließlich im äußersten Westzipfel Deutschlands Platz zu nehmen. Im Gelände erfahren Sie Interessantes zur wechselhaften „Zipfelgeschichte“, so z. B. dass er auch einmal abgeschnitten war oder wie ein Kohleschuppen die Grenzziehung beeinflusste. Wer das „schmalste Stückchen Niederlande“ erkunden möchte, geht über die kleine Verbindungsbrücke über den Bach, wo ein Radweg verläuft, der in das beschilderte Knotenpunktsystem integriert ist. Im Gelände finden sich Sitzstufen am Bach, Bänke und Hocker auf der Wiese laden zum Picknicken und Verweilen, ein Unterstand bietet einen willkommenen Schutz bei Regen. Eine Orientierungskarte für Radfahrer liefert praktische Tipps mit Touren und Attraktionen. https://heinsberger-land.de/highlights/der-westliche-punkt-deutschlands
Zurück auf der Route geht es durch Isenbruch zum KP 42 in Schalbruch und zum KP 43 in Havert. Über Höngen führt die Strecke durch das NSG Höngener und Saeffelener Bruch. Kurz vor dem KP 53 erreichen Sie wieder Ihren Startort, den Diecker Radfahrertreff.
Ausrüstung
Des weiteren sind Sie mit dem Wetter angepasster Kleidung, genügend Wasser und ein wenig Verpflegung bestens ausgerüstet für die Tour.
Sicherheitshinweise
Weitere Informationen
Heinsberger Land
Tel.: +49 2452 131415 Fax: 131419
E-Mail: info@heinsberger-land.de
Internet: www.heinsberger-land.de