Beim Effelder Waldsee handelt es sich um eine ehemalige Nassabgrabung, in der von circa 1956 bis 1988 Sand und Kies gewonnen wurde.
Heute liegt der See in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet und umfasst etwa 38 Hektar. Der Premiumwanderweg "Rodebeek" führt im Norden entlang des Rothenbaches an ihm vorbei. Im Osten stößt er an ein Waldgebiet, während im Süden und Westen das Dorf Effeld und Ackerflächen an ihn grenzen.
Am Waldsee und in seiner Umgebung treten einige seltene und bedrohte Tierarten auf. Zu nennen wären vor allem der Flussregenpfeiffer und einige Taucherarten, die hier sogar brüten. Dorngrasmücke, Kuckuck und Graugans sind einige hier ansässigen Vogelarten. Der See dient auch Zugvögeln als Zwischenquartier auf ihren Reisen zwischen Süden und Norden.
In den Randbereichen des Sees und dem umgebenden Wald sind die Sumpfschwertlilie, der Milchstern und die große Sternmiere neben vielen anderen Pflanzen zu finden.
Insekten wie Feuerwanzen und Sandlaufkäfer entgehen dem aufmerksamen Augen des Besuchers nicht. Schmetterlinge und Falterarten, u. a. das Waldbrettspiel, sind hier zu entdecken.
Ein Rundwanderweg führt um den See.