Mit einem starken Rücken in den Herbst: Tag der offenen Tür am 11. Oktober 2025 bei Kieser Wesel
Es gibt Begegnungen, die bleiben im Kopf – und im Rücken. Heute durfte ich eine dieser besonderen Begegnungen bereits zum dritten Mal erleben, denn ich war wieder zu Besuch im Kieser Studio in Wesel. Nach meinem Bandscheibenvorfall ist das Thema Rückenschmerzen ein zentrales Thema, aber nicht nur für mich. Rund 81 Prozent der Menschen gaben bei einer AOK-Umfrage an, im vergangenen Jahr mindestens einmal Schmerzen im Rücken gehabt zu haben. Warum Kieser nicht nur bei diesem Thema genau der richtige Partner ist, sondern ihr euch den 11. Oktober 2025 merken solltet? Lest weiter…
Auch bei meinem dritten Besuch bei Kieser Wesel bin ich immer wieder aufs Neue überrascht, dass ich schon beim Betreten des Studios sofort in eine Atmosphäre eintauche, die so gar nichts mit dem Bild zu tun hat, das viele von einem Fitnessstudio im Kopf haben. Kein wummernder Bass, keine Reihe von Crosstrainern, auf denen man hektisch Kilometer sammelt. Stattdessen: Ruhe. Konzentration. Helle Räume mit klarer Struktur.
Und mittendrin ein Mann, der nicht nur weiß, was er tut, sondern diese Überzeugung auch lebt: Thorsten Schuster, seit Mai 2024 Franchisenehmer des Studios in Wesel. Zusammen mit seiner Frau hat er sich dieser Herausforderung gestellt und schafft es mit seinem ausgebildeten Team Menschen mit dem Kieser-Konzept nachhaltig und langfristig im wahrsten Sinne des Wortes zu stärken – und das vom kleinen Zeh bis zur Halswirbelsäule.
Eine Kieser-Erfolgsgeschichte
Thorsten und seine Frau Ines begrüßen mich mit einem festen Händedruck und einem Lächeln, das sofort Vertrauen schafft. Schon nach den ersten Minuten spüre ich: Dieses sympathische Team brennt für seine Aufgaben. Und das nicht ohne Grund – schließlich sind sie seit 26 Jahren Teil der Kieser-Welt. Thorsten beruflich und Ines trainiert seit dieser Zeit bei Kieser und ist seit 1,5 Jahren ebenso Franchisenehmerin und unterstützt ihren Mann u.a. an der Rezeption. „Ohne Kieser könnte ich heute nicht mehr meinen anderen Job Altenpflege in der Nachtschicht ausüben, Kieser hat mich und meinen Rücken quasi gerettet“, lächelt Ines. Ein authentisches Beispiel dafür, dass Kieser einfach funktioniert. Also höchste Zeit, mehr darüber zu erfahren.
Wie alles begann
Angefangen hat Thorsten nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger als Trainer im Kieser Studio in Essen. „Ich habe immer etwas im Bereich Fitness gemacht und fand besonders die Kombination aus Medizin und Sport spannend. Damals habe ich schnell gemerkt, dass es bei Kieser mehr als nur um Fitness geht. Es geht um Gesundheit, um Prävention, um eine Haltung zum Leben.“
Aus dem Trainer wurde ein Geschäftsleiter, 2006 wechselte er in die Systemzentrale, war dort im Management-Team vom CEO. Dort war Thorsten verantwortlich für über 40 Studios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Job, der mit vielen Kilometern und viel Organisation verbunden war – aber auch Distanz zu den Menschen bedeutete, die ihm am meisten am Herzen lagen: die Trainierenden.
Pilotstation: Kieser in Wesel
In seiner Heimat Wesel startete Kieser damals ein Pilotprojekt und wollte austesten, ob Kieser auch in einer kleineren Stadt Erfolg hat. Normalerweise sind es Städte ab 100.000 EinwohnerInnen, die für Kieser interessant sind, aber die Menschen in Wesel waren dankbar für dieses besondere und effektive Angebot. „Vor der Übernahme war ich dann ein Jahr an diesem Standort als Geschäftsführer tätig und so ist die Entscheidung mir leichter gefallen“, erklärt mir Thorsten mit einem Lächeln im Gesicht.
Mutiger Schritt
„Mit fast 50 noch einmal in die Selbstständigkeit? Viele haben den Kopf geschüttelt“, erzählt er weiter lachend. „Aber für mich war klar: Ich bin bereit für eine neue Herausforderung und ich will vor allen Dingen wieder näher dran sein. Geschichten hören. Fortschritte sehen. Menschen begleiten. Mir war aber auch wichtig, dass meine Frau mein Vorhaben unterstützt, aber auch Teil des Ganzen und somit auch Franchisenehmer wird. Vor der finalen Zusage gab es mit Ines viele intensive Gespräche und das war auch gut so.“
Und während ich den beiden zuhöre, denke ich: Was für ein Mut – und was für eine Leidenschaft. Ein echtes Power-Team. Diese Entscheidung ist nicht nur mutig, sondern auch inspirierend. Denn sie zeigt: Es ist nie zu spät, einen neuen Weg einzuschlagen.
Mein individuelles Training
Mein Weg führt mich jetzt durch das Studio, begleitet von Thorsten. Immer noch bin ich von der ruhigen, konzentrierten Atmosphäre begeistert, die Raum gibt, auf sich und den eigenen Körper zu achten.
Zwischen den Maschinen stehen keine Menschen, die sich selbst überlassen sind, sondern Trainerinnen und Trainer, die geduldig anleiten, korrigieren und motivieren. „Fängt ein Kunde bei uns an, begleiten wir diesen bei den ersten drei Terminen und erstellen einen individuellen Trainingsplan inklusive medizinischer Beratung. An unserem Standort gibt es zusätzlich zwei Ärzte, die alles nochmal überprüfen und die auch selbst eine Ausbildung bei Kieser gemacht haben, um alle Geräte bedienen zu können“, erklärt mir Thorsten. Ebenso gut zu wissen: Alle Geräte im Studio sind bei Kieser auf wissenschaftlicher Basis selbst entwickelt und produziert und die Übungen nach neuen Erkenntnissen angepasst.
Erste Übung: Nackenstreckung
Meine erste Maschine – G5 – kümmert sich um Schulter, Nacken und die Haltungsmuskulatur, genauer um die Streckmuskulatur des Nackens und die Trapezmuskel. Durch den Bandscheibenvorfall habe ich im Laufe der Zeit auch Probleme im Nackenbereich bekommen und genau hier setzt die Maschine an, die Thorsten genau auf mich einstellt. „Einfach den Hinterkopf in das Polster legen und ganz langsam gegen den Widerstand nach hinten drücken“, erklärt mir Thorsten. „Eine starke Nackenmuskulatur ist essenziell, da sie die Wirbelsäule stabilisiert und Belastungen besser abfedert.“ Die Bewegung ist klein, konzentriert, fast unscheinbar – und gleichzeitig spüre ich, wie tief sie in die Muskulatur geht.
Rotatorenmanschette im Fokus
Weiter geht es mit der wichtigen Muskelgruppe für die Schultergelenksstabilität. Bei der nächsten Maschine – E4/5 – werden die Innen- als auch die Außenrotation der Schulter gleichzeitig trainiert. Auch diese Maschine stellt mir Thorsten individuell ein, um ein anatomisch korrektes und effektives Training zu ermöglichen. Ich bin ich überrascht, dass meine Arme nicht synchron trainieren, aber das sei vollkommen normal, bestätigt mir Thorsten lachend.
Dieses Gerät ist übrigens ideal zur Vorbeugung von Schulterbeschwerden und zur Unterstützung bei bestehenden Problemen. „Schon mal von dem Engpasssyndrom in der Schulter gehört?“, fragt mich Thorsten. „Die Sehnen sind eingeklemmt und/oder der Schleimbeutel zwischen dem Schulterdach und dem Oberarmkopf. Mit dieser Maschine lässt sich bei gezieltem Training über Wochen und Monate oftmals eine OP vermeiden.“
Schulterheben zur Entlastung
Die dritte Maschine – G1 – , die ich ausprobieren darf, hat einen kleinen Spiegel. „Bis auf die Umkleidekabinen ist das der einzige Spiegel, den du bei Kieser finden wirst“, erklärt mir Thorsten lachend. „Mit diesem kontrollierst du selbst deine Übungen und schaust, ob du sie korrekt ausführst. Du trainierst deinen Nacken, ohne dass sich die Halswirbelsäule bewegt, es geht nur darum, die Schulter nach oben in Richtung Ohren zu ziehen und dann langsam und kontrolliert abzusenken. Die Übung kann helfen, Verspannungen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindel zu reduzieren.“ Schnell merke ich, dass der Spiegel mehr als hilfreich ist.
Nach ein paar Wiederholungen beenden wir mein Training, ich atme tief durch – und fühle mich, als hätte ich meinem Körper gerade etwas Gutes getan. Das Training ist intensiv, aber effizient.
Interessante Gespräche
Rückenschmerzen – eine stille Last
Kurz bevor Thorsten und Ines verraten, warum wir uns alle den 11. Oktober 2025 merken sollten, sprechen wir über Rückenschmerzen. Ein Thema, das so viele betrifft und doch oft totgeschwiegen wird. Über die Hälfte der Menschen leidet im Laufe ihres Lebens daran, viele chronisch.
Ich erzähle Thorsten von meiner eigenen Erfahrung: von den Tagen, an denen ich mich kaum bewegen konnte, von den Nächten, in denen kein Kissen richtig lag. Und er nickt verständnisvoll. „Das ist genau dieser Teufelskreis. Schmerzen führen zu Schonung. Schonung schwächt die Muskeln. Und schwache Muskeln machen die Probleme nur noch schlimmer. Wenn die Rückenmuskulatur schwach ist, übernimmt die Wirbelsäule zu viel Arbeit. Die Bandscheiben werden stärker belastet, Fehlhaltungen entstehen, und irgendwann reagiert der Körper mit Schmerz.“
Kieser will diesen Kreislauf durchbrechen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich bis zu 80 Prozent der chronischen Beschwerden mit gezieltem Training deutlich verbessern lassen. Schon ein bis zwei Einheiten pro Woche reichen, um Muskulatur aufzubauen, Schmerzen zu reduzieren und das Körpergefühl zu stärken.
Und das Beste: Hier geht es nicht um stundenlanges Training, sondern um effiziente, hochintensive Einheiten. Genau das Richtige für alle, die meinen, sie hätten „keine Zeit“.
Tag der offenen Tür am 11. Oktober 2025
Während unseres Gesprächs wird mir immer wieder klar, dass Thorsten nicht nur über ein bloßes Training spricht – er spricht über Lebensqualität. Über Menschen, die wieder ohne Schmerzen ihre Enkel hochheben können. Über Berufstätige, die nach einem langen Arbeitstag nicht mehr mit Rückenschmerzen ins Bett fallen. Über Senioren, die dank gezieltem Training ihre Beweglichkeit zurückgewinnen.
All das kann man am 11. Oktober 2025 selbst erleben. Denn an diesem Tag lädt das Studio in Wesel von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher können mit Trainingssachen kommen, direkt die Geräte ausprobieren, Fragen stellen und sich von Thorsten und seinem Team beraten lassen.
Was sonst noch geboten wird: Eine Messung der Körperzusammensetzung mit der BIA-Waage zum Aktionspreis, verschiedene Infostände u.a. zur Kieser Nährstoffberatung, Kraftmessung der Hände (siehe Fotos), vitaminreiche Smoothies und kräftigenden Snacks.
„Wir möchten die Hemmschwelle senken“, betont Thorsten. „Viele denken immer noch: Fitnessstudio? Das ist nichts für mich. Aber hier geht es nicht um Eitelkeit, sondern um Gesundheit. Und die ist für jeden wichtig.“
Für alle, die – wie ich – schon einmal mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatten, könnte dieser Tag der erste Schritt in eine neue Richtung sein. Das Beste: An diesem Tag kann man 200 Euro beim Aboabschluss sparen.
Mein persönliches Fazit
Als ich mich von Thorsten und Ines verabschiede, habe ich das Gefühl, nicht nur ein Studio besucht, sondern auch ein Stück Zukunft gesehen zu haben – eine Zukunft, in der Rückenschmerzen nicht das letzte Wort haben.
Ich verlasse das Kieser-Studio mit einem aufrechteren Rücken und einem Kopf voller Gedanken. Gedanken darüber, wie wichtig es ist, frühzeitig für die eigene Gesundheit zu sorgen. Gedanken über Mut und Leidenschaft, die Thorsten zu Kieser gebracht haben. Und Gedanken darüber, dass es manchmal nur eine kleine Bewegung braucht, um Großes in Gang zu setzen.
Vielleicht sieht man sich am 11. Oktober beim Tag der offenen Tür. Ich bin mir sicher: Dort werden viele Geschichten beginnen.